Welche Oberfläche zum Dresdner Wasser passt
Dresden bekommt sein Trinkwasser von SachsenEnergie, je nach Versorgungszone weich oder
mittelhart. Weich, also unter 8,4 Grad deutscher Härte, fließt es im Bereich des Wasserwerks
Coschütz, etwa in Plauen, Gorbitz, Briesnitz oder Mockritz. Striesen, Johannstadt, Pieschen
und die Neustadt liegen im mittleren Bereich von 8,4 bis 14 Grad. Weiches Wasser lässt beim
Trocknen weniger Kalk zurück. Wie sichtbar er wird, entscheidet die Oberfläche.
Chrom entsteht galvanisch, ist hart und verträgt alle gängigen Badreiniger,
auch saure Kalklöser. Tropfen sieht man darauf gut, sie lassen sich aber am leichtesten
abwischen. Innerhalb einer Serie ist Chrom die günstigste Ausführung und meist gut
lieferbar.
Gebürstet bezeichnet Edelstahloptik oder gebürstetes Nickel. Meist handelt es
sich um eine PVD-Schicht, im Vakuum abgeschieden und härter als Chrom. In den feinen Rillen
gehen Fingerabdrücke fast unter, Kalk dagegen hält sich darin länger. In derselben Serie
liegt der Preis meist 20 bis 50 Prozent über Chrom.
Schwarz matt wird pulverbeschichtet oder per PVD hergestellt. Im
Ausstellungsraum wirken beide gleich, zu Hause nicht: Saure Kalkreiniger greifen Pulverlack an,
und eingetrocknete Tropfen hinterlassen auf dem dunklen Grund einen hellen Schleier, den man
quer durchs Bad sieht. Schwarz verlangt nach jedem Duschen Abzieher oder Tuch. Wer darauf
verzichten will, wählt Chrom.
Wählen Sie eine Oberfläche für das ganze Bad. Gerade beim matten Schwarz treffen zwei
Marken kaum je denselben Farbton, und ein Ablaufstopfen, der eine Nuance heller ist, zieht
mehr Blicke an als die gesamte Fliesenwand. Eine ruhige Wand ohne Fugen bieten
fugenlose Bäder.