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Wandnischen im Bad mit indirektem Licht, das die Ablageflächen sanft ausleuchtet
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Duschnische in Dresden: Maße, Abdichtung und Kosten

In einer Wandnische stehen Shampoo und Duschgel, und der Boden der Dusche bleibt frei. Wer sie vor dem Fliesen einplant, zahlt dafür 250 bis 600 Euro extra.

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Eine Wandnische hält den Duschplatz frei

Ohne Nische landen Shampoo und Duschgel auf dem Duschboden oder in einem Hängekorb, der nach einigen Jahren Rostspuren zeigt. In einer Aussparung der Wand finden dieselben Flaschen Platz; sie kostet keinen Zentimeter Duschfläche und ist mit einem Tuch sauber. Verbreitet ist eine Öffnung von 60 Zentimetern Breite und 30 Zentimetern Höhe, rund 10 Zentimeter tief, die Unterkante 100 bis 120 Zentimeter über dem Boden.

Am Preis scheitert die Nische selten, wohl aber am falschen Zeitpunkt. Gebaut wird sie gleichzeitig mit der Wand, in der Regel am zweiten oder dritten Baustellentag und damit Tage bevor der Fliesenleger anfängt. Im Dresdner Gründerzeithaus, etwa in der Äußeren Neustadt, ist das Bad erfahrungsgemäß ein nachträglich eingebautes Kammerbad von rund 3 bis 5 m². Muss dort die Wanne einer Dusche weichen, planen Sie die Nische gleich mit ein. Später kostet sie ein Vielfaches.

Vier Nischengrößen und ihre lichten Maße

Typ Breite licht (cm) Höhe licht (cm) Nischentiefe (cm) Nutzen
kompakt 30 25–30 8–10 Duschzeug einer Person
Standard 60 30 10–12 Duschzeug von zwei Personen
hochkant 30 60, mit Fachboden in der Mitte 10–12 wenig Wandbreite, zwei Etagen
quer 90 25–30 10–12 lange Wand, eine durchlaufende Ablage

Die Innenhöhe richtet sich nach den Flaschen. Pumpspender für einen halben Liter messen meist 20 bis 25 Zentimeter, und über dem Deckel braucht die Hand etwas Luft zum Greifen. Am bequemsten sind deshalb 30 Zentimeter, gemessen zwischen den fertigen Fliesenflächen. Mit 25 Zentimetern passen die meisten Flaschen noch hinein, darunter müssen sie liegen.

Als Tiefe genügen 10 Zentimeter. Eine Shampooflasche misst im Querschnitt 6 bis 8 Zentimeter, steht also ganz in der Öffnung und ragt nicht vor. Tiefer als 12 Zentimeter zu gehen bringt wenig, denn dahinter bliebe zu wenig Wand stehen. Eine zweite Flaschenreihe nutzt ohnehin kaum jemand.

Für die Unterkante gelten 100 bis 120 Zentimeter

Wir empfehlen für die Unterkante eine Höhe zwischen 100 und 120 Zentimetern, gemessen ab Oberkante des fertigen Fußbodens. Dort erreichen Erwachsene die Flaschen im Stehen, ohne sich zu bücken, und die Handbrause spritzt meist an ihnen vorbei.

Dazu kommen drei Regeln. Ist die Armatur an derselben Wand montiert, braucht es seitlich rund 15 Zentimeter Luft zum Thermostat, das meist ebenfalls in dieser Höhe sitzt; sonst stoßen Hebel und Flaschen aneinander. Direkt unter der Kopfbrause hat eine Nische keinen Platz, sie würde bei jedem Duschen volllaufen. Duschen Kinder mit, lohnt sich eine weitere, niedrigere Nische in 60 bis 70 Zentimetern Höhe.

Eine Vorwand bietet der Nische den besten Platz

Die Vorwand, hinter der Spülkasten und Leitungen liegen, ist die einfachste Wahl. Im schmalen Kammerbad eines Gründerzeithauses verschwinden darin zugleich Rohre, die im Altbau teils noch sichtbar auf der Wand laufen. Übliche Installationselemente sind 15 bis 20 Zentimeter tief. Ziehen Sie Platten, Abdichtung, Kleber und Fliese ab, stehen der Nische etwa 11 bis 16 Zentimeter zur Verfügung. Misst die Vorwand nur 12 Zentimeter, bleiben rund 8, genug für Flaschen in einer Reihe.

Entscheidend im Ständerwerk ist das Achsmaß, gemessen von Profilmitte zu Profilmitte. Der übliche Wert von 62,5 Zentimetern erlaubt zwischen zwei Ständern eine lichte Breite bis rund 55 Zentimeter. Für ein breiteres Fach schneidet der Trockenbauer ein Profil ab und fängt es über der Öffnung mit einem kurzen, waagerechten Sturzprofil ab. Das kostet etwa eine halbe Stunde mehr.

Einige Wände kommen nicht infrage. Eine tragende Wand öffnen wir nur nach Prüfung durch einen Statiker. Eine Außenwand ohne Dämmung wird an der ausgesparten Stelle zur Wärmebrücke, im Winter kühlt die Nischenrückwand spürbar ab. Eine Trennwand von 11,5 Zentimetern wäre nach dem Ausschnitt kaum noch eine Wand. Vor dem Spülkasten und über einer Steigleitung bleibt die Fläche frei, weil dort Zugang nötig ist. Steht im Plattenbau, etwa in Gorbitz, noch die Sanitärzelle, ein vorgefertigtes Raummodul, gehört die Nische in die neu gebaute Vorwand.

Großformatig geflieste Duschwand mit eingelassener, abgedichteter Ablagenische

Jede der zwölf Zusatzkanten bekommt ein Dichtband

Die Fugen geben das Nischenmaß vor

Maßgeblich für die Öffnung ist das Fugenbild, keine runde Zahl. Ein Format von 30 × 60 Zentimetern mit einer 3-Millimeter-Fuge ergibt ein Rastermaß von 30,3 beziehungsweise 60,3 Zentimetern, und danach richtet sich die Aussparung. Auf dem Plan steht dann 60, auf der Baustelle sind es 59 oder 61 Zentimeter. Nur so laufen die Fugenlinien um die Nische herum weiter.

Die Rückwand lässt sich auf zwei Arten sauber lösen. Ist die Aussparung minimal schmaler als eine Fliese, deckt ein ungeteiltes Stück die ganze Rückseite ab, eine Fuge entfällt. Alternativ richtet man die Nische so aus, dass jede Rückwandfuge exakt an eine Wandfuge anschließt. Auffällig wird es nur, wenn keins von beiden gelingt.

Für die Kanten der Laibung gibt es ebenfalls zwei Varianten. Gehrungsschnitte, also Fliesenkanten im 45-Grad-Winkel, stoßen ohne sichtbare Schnittfläche zusammen; das sieht ruhig aus, braucht aber mehr Zeit. Ein Kantenprofil aus Aluminium oder Edelstahl ist dafür unempfindlicher gegen Stöße. Bewährte Formate und Fugenbreiten fürs Bad beschreibt die Seite Badfliesen.

Wohnblock in Plattenbauweise nach der Sanierung, die Balkone farbig abgesetzt

Ein LED-Streifen macht aus der Nische eine Leuchte

Verdeckt von einer schmalen Leiste an der Vorderkante, leuchtet ein LED-Streifen die ganze Dusche aus. Im Spritzbereich braucht er mindestens Schutzart IP65, das heißt Schutz vor Strahlwasser, und er läuft mit 12 Volt Schutzkleinspannung. Sein Netzteil kommt außerhalb der Dusche in eine Revisionsklappe, die man von Hand öffnen kann; meist hält es kürzer als die Leuchtdioden. Für Streifen und Einbau fallen je nach Länge 200 bis 450 Euro an. Wie es zur übrigen Beleuchtung passt, erklärt Licht im Bad.

Diese Mehrkosten kommen für eine Nische hinzu

Arbeit Mehr an Bauzeit Spanne samt Montage
Fertigelement 30 × 30 cm, verfliest ein halber Tag mehr 150–350 €
Standardnische 30 × 60 cm, Laibung verfliest halber bis voller Arbeitstag 250–600 €
Rückseite aus einer ganzen Fliese etwa ein Arbeitstag 400–900 €
LED-Streifen 12 V, IP65, Blende davor parallel zur Elektroinstallation 200–450 €

Alle genannten Beträge verstehen sich inklusive gesetzlicher Umsatzsteuer.

Den größten Anteil an der Spanne hat die Handarbeit. Zwölf Kanten werden mit Band verstärkt, die Abdichtung braucht zwei Aufträge mit Trockenpause, und jede Laibungsfliese wird passgenau geschnitten. Material schlägt weniger zu Buche, die Mehrzeit verteilt sich meist auf die Arbeit an der Duschwand. Die Tabelle nennt Richtwerte; verlassen können Sie sich auf unseren Festpreis, der nach dem kostenlosen Ersttermin schriftlich vorliegt. Den Preisrahmen eines ganzen Bades zeigt die Seite Badsanierungskosten im Überblick.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Vier Fehler, die sich erst im Alltag zeigen

Zu niedrig eingebaut. Auf 80 Zentimetern Höhe heißt es jeden Morgen bücken, und das Wasser der Kopfbrause füllt die Ablage bei jedem Duschen.

Kein Gefälle angelegt. Das Wasser bleibt im Nischenboden stehen, und schon nach wenigen Wochen zeichnet sich ein Kalkrand ab, der sich kaum noch entfernen lässt.

Die Außenwand gewählt. Die ausgesparte Wand kühlt im Winter ab, Feuchte schlägt sich an der Rückseite der Nische nieder, und auf Dauer droht Schimmel.

Zu spät geplant. Wer die Nische erst nach dem Fliesen will, muss die Wand wieder öffnen lassen, und nachgekaufte Fliesen passen in Farbe und Raster selten exakt.

Wir planen die Nische vor dem ersten Profil

Häufige Fragen

Welche Größe ist für eine Duschnische sinnvoll?

Bewährt hat sich innen 30 mal 60 Zentimeter, dazu eine Tiefe um 10 Zentimeter; das passt in die meisten Bäder. Die Höhe von 30 Zentimetern nimmt auch Pumpspender von 20 bis 25 Zentimetern auf. Wer allein duscht, kommt mit einer Breite von 30 Zentimetern aus; zu zweit lohnen sich 60. Von Fächern über 90 Zentimeter Breite raten wir eher ab, weil die Wandfläche dann zerstückelt wirkt. Festgelegt wird das Maß im kostenlosen Ersttermin.

In welcher Höhe sollte eine Duschnische liegen?

In der Regel liegt die Unterkante 100 bis 120 Zentimeter hoch, so erreichen Erwachsene die Flaschen bequem im Stehen. Neben einer Armatur an derselben Wand planen wir seitlich rund 15 Zentimeter Luft ein. Für Kinder oder für das Duschen im Sitzen eignet sich ein zusätzliches Fach in 60 bis 70 Zentimetern Höhe. Direkt unter die Kopfbrause gehört keine Nische. Die passende Höhe klären wir im Ersttermin.

Wie viel Wandstärke braucht eine Duschnische?

Rechnen Sie mit 11 bis 16 Zentimetern. Davon entfallen 8 bis 12 auf die Aussparung selbst und 3 bis 4 auf Platten, Abdichtung, Kleber und Fliese. Eine Vorwand mit 15 Zentimetern genügt; bei 12 Zentimetern bleibt eine Nische von etwa 8 Zentimetern Tiefe. Trennwände von 11,5 Zentimetern sind zu schwach, tragende und ungedämmte Außenwände kommen wegen Statik und Wärmebrücke nicht infrage. Die geeignete Wand prüfen wir vor Ort.

Muss der Nischenboden ein Gefälle haben?

Ja, denn ohne Gefälle steht nach dem Duschen ein Wasserfilm im Fach, und je nach Wasserhärte entstehen bald Kalkränder. Schon ein Abfall von 2 bis 3 Millimetern bis zur Vorderkante reicht, etwa 2 bis 3 Prozent. Wir legen es im Untergrund an, nicht im Kleberbett. Steht dauerhaft Wasser in der Nische, liegt ein Mangel vor. Wie wir das Gefälle ausbilden, zeigen wir im Ersttermin.

Kann durch eine Duschnische Wasser in die Wand gelangen?

Nein, sofern die Abdichtung im Verbund überall geschlossen ist. Durch die Nische kommen zwölf Kanten hinzu; jede wird mit Dichtband überbrückt, bevor die zweilagige Abdichtung folgt. Die DIN 18534 ordnet Wände in der Dusche der Wassereinwirkungsklasse W1-I zu. Fliesen sind dabei nur Belag, die Dichtheit liefert allein die Schicht darunter. Die Ausführung der Kanten erläutern wir Ihnen im Ersttermin.

Wie viel Aufpreis kostet eine Duschnische?

Rund 250 bis 600 Euro mehr kostet eine Standardnische von 30 mal 60 Zentimetern mit verfliester Laibung; ein Fertigelement mit 30 mal 30 Zentimetern kommt auf 150 bis 350 Euro. Mit 400 bis 900 Euro schlägt eine Rückwand aus einer ganzen Fliese zu Buche, mit 200 bis 450 Euro ein LED-Streifen. Die Bauzeit wächst um einen halben bis ganzen Arbeitstag. Das sind Richtwerte. Einen Festpreis legen wir Ihnen nach dem kostenlosen Ersttermin schriftlich vor.

Erfahrungen

Bewertungen bei Google

Hinter jedem Bad stehen über 10 Jahre Badbau in Dresden. Ob die Arbeit gepasst hat, entscheiden danach Kundinnen und Kunden mit ihrer Bewertung bei Google, und daran messen wir uns.

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Bemusterung für eine Badsanierung in Dresden: Fliesenmuster in Steinoptik, schwarze Wandarmatur und Musterfächer
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