Zehngeschosser, Hochhaus und Gründerzeit in der Johannstadt
Die Johannstadt ist zweimal entstanden. Mit der Grunaer Straße begann um 1880 der Bauboom der Gründerzeit; 1945 war das Viertel die größte zusammenhängende Trümmerfläche Dresdens, und nur rund 4.000 Einwohner blieben. Ab Ende der 1950er wuchsen südlich der Striesener Straße die ersten Zeilen des Wiederaufbaus. Zwischen 1969 und 1971 folgten in Johannstadt-Süd 2.523 Wohnungen in Zehn- und Fünfgeschossern, von 1972 bis 1975 in Johannstadt-Nord 3.800 weitere in Zehngeschossern und Hochhäusern mit 15 Etagen, überwiegend vom Typ IW 67.
Gründerzeit blieb vor allem im Osten erhalten, zwischen Florian-Geyer-Straße, Bundschuhstraße und Bönischplatz, außerdem in Johannstadt-Südost. Seit 1991 kamen Neubauten dazu. Am 30. September 2026 waren in den drei statistischen Stadtteilen, die hier zur Johannstadt zählen, 38.510 Menschen gemeldet. Für Ihr Bad zählt vor allem, ob darunter Beton liegt oder Holz.

