Die Installation hinter den Fliesen rühren wir bei einer Badrenovierung nicht an. WC, Waschtisch und Dusche bleiben deshalb dort, wo ihre Anschlüsse heute liegen. Neu kommen Fliesen, Abdichtung, Keramik, Armaturen, Beleuchtung und alle sichtbaren Anschlussteile. Weil an Trinkwasser- und Abwasserrohren niemand arbeiten muss, verkürzt sich die Bauzeit deutlich.
Auf die Badewanne sind Sie trotzdem nicht festgelegt. Reicht die Höhe im Bodenaufbau, damit der Ablauf genug Gefälle bekommt, ersetzen wir sie durch eine bodengleiche Dusche. Gerade in einem Kammerbad bringt das spürbar mehr Platz zum Bewegen. Welche Maße eine Dusche haben sollte, die auch mit siebzig noch passt, erklärt die Seite barrierefreies Bad.
Liegt das eigentliche Problem im Grundriss, bringt eine Renovierung wenig. Eine Wanne quer unter dem Fenster oder eine Tür, die gegen das WC schlägt, bleibt auch mit neuen Fliesen ein Ärgernis. Dann ist der Badumbau die bessere Wahl, bevor neue Fliesen den unpraktischen Zuschnitt auf Jahre zementieren. Für den Tausch einzelner Teile ist Bad modernisieren die richtige Seite.
Auch die Oberfläche muss nicht gefliest sein. Sitzen die alten Fliesen fest, tragen wir eine fugenlose Spachtelschicht direkt darauf auf, ohne die Wände bis zum Mauerwerk freizulegen. Wann diese Lösung hält und wann der Altbelag weichen muss, beschreibt fugenloses Bad.