Was beim neuen Bad oben auf der Wunschliste steht
Weit oben steht die bodengleiche Dusche. In manchem Bad steht noch eine Wanne, die kaum
jemand nutzt und die den Platz vor dem Waschtisch blockiert. Ab 80 mal 80 Zentimetern Fläche
lässt sich bequem duschen, ab 90 mal 90 bleibt Raum für die Ellbogen. Wie man von der Wanne
zur Dusche kommt, erklärt Dusche statt Badewanne.
Zweitens ein Doppelwaschtisch. In größeren Bädern, etwa im Eigenheim mit sieben
Quadratmetern und mehr, bleibt ohne Wanne oft genug Wand für zwei Becken. Maße und Varianten zeigt Waschtisch.
Drittens ein warmer Fußboden. Eine elektrische Heizmatte kommt direkt in den Fliesenkleber,
trägt nur wenige Millimeter auf und erwärmt die Fliese in rund zwanzig Minuten. Gerade auf
Holzbalken ist das ein Vorteil, weil eine Heizung mit Wasserrohren einen zusätzlichen Estrich
verlangt.
Viertens denken viele schon an später: eine Dusche ohne Schwelle, ein unterfahrbarer
Waschtisch mit Platz für die Knie, eine verstärkte Wand für Haltegriffe und eine Türöffnung von
80 statt 70 Zentimetern. Im Zuge der Sanierung kostet das wenig, später einen weiteren Umbau.
Dass ein barrierefreies Bad trotzdem wohnlich aussieht,
zeigen Beispiele, die wir zum Ersttermin mitbringen.
Für Pflegebedürftige mit anerkanntem Grad zahlt die Pflegekasse unter Umständen einen
Zuschuss, gedeckelt auf 4.180 Euro je Maßnahme und nach ihrem Ermessen (§ 40 Abs. 4 SGB XI,
Stand Oktober 2026). Daneben fördert Sachsen
über die Förderrichtlinie Wohnraumanpassung der Sächsischen Aufbaubank mit höchstens 4.000 Euro,
wenn die Bedingungen erfüllt sind. Beide Anträge gehören vor den Auftrag, zuerst der bei der
Pflegekasse.