Was der warme Boden im Jahr an Energie kostet
Gerechnet wird mit einem Bad von 8 m² Grundfläche; Neubauten ab 1990 haben als
Erfahrungswert rund 5 bis 9 m². Ohne Dusche, Wanne, WC und Möbel bleiben etwa 4 m² zum
Beheizen, bei 150 Watt je Quadratmeter also 600 Watt Anschlussleistung.
Wärme aus dem Gaskessel30–36 €
Wärme aus dem Fernwärmenetz30–40 €
Wärme aus der Wärmepumpe20–25 €
0 €20 €40 €
| Betriebsweise | Laufzeit Okt. bis Apr. | Energiebedarf | Jahreskosten |
| Matte, nur Fußwärme | täglich zwei Stunden | Strom: etwa 250 kWh | etwa 80 € |
| Matte heizt das Bad allein | täglich sieben Stunden | Strom: etwa 880 kWh | etwa 280 € |
| Wärme aus dem Gaskessel | – | Gas: etwa 280 kWh | 30–36 € |
| Wärme aus dem Fernwärmenetz | – | Netzwärme: etwa 250 kWh | 30–40 € |
| Wärme aus der Wärmepumpe | – | Strom: etwa 70 kWh | 20–25 € |
Kalkuliert ist Strom mit 32 Cent, Gas mit 11 und Fernwärme mit 14 Cent je Kilowattstunde.
Die Wärmepumpe rechnet mit einer Jahresarbeitszahl von 3,5; sie macht aus einer
Kilowattstunde Strom also 3,5 Kilowattstunden Wärme.
Für Fußwärme zu den Badzeiten sind rund 80 Euro im Jahr kein Argument gegen die Matte.
Muss sie das Bad aber allein beheizen, ist keine andere Lösung im Betrieb so teuer.
Ein Wasserkreis mit 30 bis 35 Grad passt dagegen gut zur Wärmepumpe, die bei niedriger
Temperatur am effizientesten arbeitet.
Beim Einbau ist es andersherum. Für Matte, Uhrenthermostat und Anschluss liegen die Kosten
meist bei 700 bis 1.400 Euro; ein Nassaufbau samt frischem Estrich kostet 2.000 bis 4.000 Euro. Den Preis des Dünnschichtsystems nennen wir nach dem Aufmaß, da Anschluss und Regelung
vom Haus abhängen. Einen eigenen Bautag braucht die Matte nicht, sie wird mit den Fliesen
verlegt. Das alles sind Richtwerte. Verbindlich ist erst der Festpreis, den wir Ihnen nach dem
kostenlosen Ersttermin anbieten.