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Badwand ohne Fliesen mit durchgehender, fugenarmer Fläche
Fachbetrieb für Badbau

Bad ohne Fliesen in Dresden: sechs Alternativen

Sechs Beläge ohne Fugenraster für Bäder in Dresden, geprüft auf Aufbauhöhe, Duschtauglichkeit, Lebensdauer und Preis. Mikrozement kostet pro fertigem Quadratmeter 130 bis 220 Euro.

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Alle Preise enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer.

Drei Gründe für ein Bad ohne Fliesen

Wer nach einem Bad ohne Fliesen fragt, hat meist drei Gründe: weniger Fugen in der Dusche, eine ruhigere Wand und einen Umbau, der ohne Abbruch auskommt.

Die Fugen sind der häufigste Anlass. In einer täglich genutzten Dusche dunkeln sie nach wenigen Jahren nach, und das Auskratzen und Neuverfugen schiebt fast jeder vor sich her. Der zweite Grund ist der Raumeindruck. Erfahrungsgemäß hat das nachträglich eingebaute Kammerbad eines Gründerzeithauses nur rund 3 bis 5 Quadratmeter, eine Plattenbau-Sanitärzelle rund 2,5 bis 4. Auf so wenig Fläche wirkt eine geschlossene Wand weiter als ein Fugennetz im Format 30 × 60. Der dritte Grund: Die alten Fliesen sollen bleiben, damit kein Container vor dem Haus steht und das Treppenhaus nicht tagelang vom Stemmen dröhnt.

Gerade dieser dritte Wunsch verdient einen genauen Blick. Wer den Bestand überdecken darf, spart sich Abschlagen und Entsorgen, meist zwei bis drei Tage Arbeit und 400 bis 900 Euro. Mit demselben Argument werden aber auch Systeme angeboten, unter denen gar keine Abdichtung liegt. Ist der neue Belag einmal drauf, kontrolliert das niemand mehr.

Darum vergleichen wir sechs Varianten nach denselben vier Maßstäben: Aufbauhöhe, Eignung für nasse Zonen, Haltbarkeit und Kosten pro fertig verlegtem Quadratmeter. Steht die fugenlose Fläche bereits fest, beschreibt fugenloses Bad deren Aufbau. Hier geht es um die Wahl davor.

Dusche mit Regenbrause und fugenlos gespachtelten Wänden

Die Abdichtung entscheidet, nicht die Oberfläche

Aufbauhöhe: wenige Millimeter machen den Unterschied

Als Nächstes zählt die Höhe. Mit Kleberbett trägt eine gewöhnliche 10-Millimeter-Bodenfliese etwa 15 Millimeter auf, und unter den meisten Badtüren ist dafür kein Platz.

Drei Maße entscheiden darum beim Vor-Ort-Termin: die Luft zwischen Türblatt und Boden, wie hoch der bestehende Fußboden über der Rohdecke aufbaut und welcher Absatz zum Flur besteht. Daraus ergibt sich, welcher Belag ohne gekürzte Tür und ohne Schwelle passt. Gründerzeithäuser, wie sie in der Äußeren Neustadt oder in Löbtau stehen, haben oft Holzbalkendecken. Dort kommt eine vierte Größe hinzu: das Gewicht, das der neue Aufbau zusätzlich bringen darf. Hintergründe liefert Bad im Altbau.

Umgekehrt ist es in den WBS-70-Plattenbauten von Gorbitz und Prohlis-Reick: Die Betondecke der Sanitärzelle trägt, aber nach oben ist kaum Luft. Dort kommen nur die flachen Beläge infrage, Spachtelmasse mit 2 bis 3 und Klebevinyl mit 3 bis 5 Millimetern. Anders sieht es aus, wenn der Boden für eine bodengleiche Dusche ohnehin geöffnet wird; wie das abläuft, zeigt Dusche statt Wanne.

Altbaubad nach der Sanierung mit bodengleicher Dusche

Mikrozement: mineralisch gespachtelt in dünnen Lagen

Mikrozement besteht aus einer feinen mineralischen Masse, gebunden mit Zement oder Kalk. Sie wird mit dem Glätter in zwei oder drei Durchgängen aufgezogen und misst am Ende kaum drei Millimeter. Eine Versiegelung aus Polyurethan in mehreren Schichten schließt sie ab.

Aufbau 2 bis 3 Millimeter, so wenig wie bei keiner anderen Variante. Deshalb lässt sich die Masse oft unmittelbar auf angeschliffene Altfliesen ziehen.

Dusche Geeignet bis W2-I und damit auch für den Duschboden, vorausgesetzt, unter der Masse liegt eine Verbundabdichtung. Fehlt diese, schützt der Belag nichts.

Lebensdauer 25 bis 30 Jahre auf festem Untergrund. Die Versiegelung nutzt sich ab; im Duschbereich wird sie nach drei bis fünf Jahren erneuert.

Kosten Richtwert 130 bis 220 Euro je Quadratmeter inklusive Versiegelung; Ihren Festpreis erhalten Sie nach dem Ersttermin. Bauzeit sechs bis zehn Arbeitstage, die meiste davon Trocknungszeit ohne Arbeit im Raum.

Mit keinem anderen Belag entfernt sich das Bad so deutlich vom Fliesenbild, und bei keinem hängt das Ergebnis so sehr an der Hand des Verarbeiters. Welche Schichten wir in welcher Reihenfolge auftragen und wann wir vom Spachtelbelag abraten, erklärt fugenloses Bad.

Großformatige Platten: Feinsteinzeug fast ohne Fugen

Streng genommen handelt es sich um keine Alternative, sondern um Feinsteinzeug in anderen Abmessungen. Handelsüblich sind Formate von 60 × 120 über 120 × 260 bis 100 × 300 Zentimeter; Dünnplatten gibt es bereits mit 6 Millimetern. Eine 90 × 200 Zentimeter große Duschwand entsteht so aus einer einzigen Platte, Fugen gibt es nur an den Kanten.

Aufbau 10 bis 16 Millimeter inklusive Kleber, bei Dünnplatten von 6 Millimetern etwa 10 bis 12. Mehr als Spachtelmasse, weniger als eine klassische Bodenfliese mit ihren rund 15 Millimetern.

Dusche Ohne Einschränkung bis W2-I geeignet. Feinsteinzeug saugt kaum Wasser auf, weniger als 0,5 Prozent. Am Duschboden sollte die Oberfläche matt sein und nach DIN 51097 mindestens Bewertungsgruppe B erreichen, damit barfuß niemand rutscht.

Lebensdauer 25 bis 30 Jahre und damit so lang wie das ganze Bad. Bricht eine Platte, wird sie einzeln getauscht, bei 120 × 260 Zentimetern allerdings mit zwei Leuten und einem halben Tag statt in einer halben Stunde.

Kosten Verlegelohn 65 bis 95 Euro je Quadratmeter, für die Platte selbst zwischen 30 und 120 Euro; verbindlich wird die Summe im Festpreis nach dem Ersttermin. Bauzeit drei bis fünf Arbeitstage plus ein Tag für Fugen und Silikon.

Große Formate verlangen Ausrüstung: zwei Personen, einen Vakuumheber und eine lange Schneideanlage. Formate, Fugenbreiten und Rutschklassen im Detail stehen unter Badfliesen.

Rückwände aus Acryl, HPL und Alu-Verbund

Diese Werkstoffe kommen als ganze Tafeln an die Wand, meist hinter die Dusche oder als Spritzschutz an Wanne und Waschtisch. Zur Wahl stehen Sanitäracryl (3 bis 5 Millimeter), HPL, also Hochdrucklaminat (3 bis 6 Millimeter), sowie Alu-Verbund (3 bis 4 Millimeter), ein Kern aus Kunststoff, beidseitig mit Aluminium beschichtet.

Aufbau 5 bis 10 Millimeter einschließlich Kleber. Auf einer vorhandenen Fliesenwand steht die Tafel also nur wenig vor.

Dusche Als Rückwand brauchbar, aber nur auf einer Verbundabdichtung. Wasserdicht ist die Tafel selbst; die Silikonnähte an Stößen und Rändern halten nur, solange sie unbeschädigt sind, und gehören regelmäßig kontrolliert. Auf den Boden gehört der Werkstoff nicht.

Lebensdauer 15 bis 20 Jahre. Kratzer zieht Acryl leichter als Keramik, und wer eine Schramme auspoliert, sieht danach eine Stelle mit anderem Glanz.

Kosten Montiert 130 bis 250 Euro je Quadratmeter, Tafel und Arbeitslohn zusammen, als Richtwert bis zum Festpreis nach dem Ersttermin. Auf ebenem Untergrund ist eine Rückwand an einem Arbeitstag fertig.

Sinnvoll sind diese Tafeln, wenn eine Wand schnell und fast ohne Staub fertig werden muss, etwa hinter einer frisch gesetzten Duschtasse, über dem Waschtisch oder an der Kopfseite der Wanne. Kleidet man das ganze Bad damit aus, erinnert es eher an eine Fertigkabine als an einen Wohnraum.

PVC-Paneele: schnell montiert, für die Dusche ungeeignet

Kunststoffpaneele aus PVC greifen über Nut und Feder ineinander, messen 5 bis 10 Millimeter und sitzen in der Regel auf einer Lattung; manchmal klebt man sie direkt an die Mauer. Wenig Arbeit, kein Staub, niedriger Preis: Mit diesen Argumenten werden sie verkauft.

Aufbau 30 bis 45 Millimeter mit Lattung, 8 bis 12 Millimeter direkt auf einer ebenen Wand verklebt. Mit Lattung an allen vier Wänden verliert der Raum rund acht Zentimeter Breite.

Dusche Nicht geeignet. Zwischen Paneel und Mauer entsteht durch die Lattung ein drei bis vier Zentimeter tiefer Zwischenraum; Feuchte, die dort hineingerät, bleibt, und niemand sieht nach. Mit dieser Konstruktion ist keine Abdichtung im Verbund nach DIN 18534 möglich. Paneele mit Holzwerkstoffkern quellen zudem an jeder Schnittkante auf.

Lebensdauer Acht bis 15 Jahre. Auf der Fensterseite vergilbt der Kunststoff, und jeder Stoß mit dem Wäschekorb hinterlässt eine Delle.

Kosten 70 bis 130 Euro je Quadratmeter montiert, damit die preiswerteste Variante auf dieser Seite; den verbindlichen Betrag liefert unser Angebot nach dem Ersttermin. Der niedrige Preis erklärt, warum sie so oft angeboten wird.

Für ein Gäste-WC ohne Dusche, eine Kellertoilette oder eine Wohnung, die in wenigen Jahren ohnehin umgebaut wird, kann man darüber reden. Im Bad, in dem täglich geduscht wird, raten wir ab.

Vinyl im Bad: nur verklebt und nur vor der Dusche

Hinter dem Wort Vinyl stecken im Handel drei Produkte, und ihr Unterschied ist für das Bad entscheidend. Klick-Vinyl mit Trägerplatte aus Holzfasern quillt, sobald Wasser stehen bleibt, und hat im Bad nichts zu suchen. Klick-Vinyl mit mineralischem Kern quillt nicht, lässt Wasser aber über die Klickverbindung in den Unterbau. Über eine Verbundabdichtung passt nur vollflächig geklebtes Vinyl von 2 bis 2,5 Millimetern, oft als Dryback verkauft.

Aufbau 3 bis 5 Millimeter mit Kleber und Ausgleichsmasse, Klicksysteme 5 bis 8. Auf dem Boden ist das nach dem Spachtelbelag die zweitflachste Lösung.

Dusche Davor gut einsetzbar, darin nicht. In der Dusche müssten die Bahnen verschweißt und als Hohlkehle die Wand hinaufgezogen werden wie in einer Klinik, und diesen Anblick wünscht sich daheim kaum jemand. Bei Klick- und Dielenware sind die Stöße die Schwachstelle.

Lebensdauer Zehn bis 20 Jahre, je nach Nutzschicht. Mindestens 0,55 Millimeter davon verträgt auch der Verkehr eines Familienbads; bei dünnerer Schicht zeichnet sich nach einigen Jahren der Laufweg zur Dusche ab.

Kosten 70 bis 130 Euro je Quadratmeter verlegt, Untergrundspachtelung inklusive, als Richtwert bis zum Festpreis nach dem Ersttermin. Bauzeit zwei bis drei Arbeitstage.

Vinyl ist warm unter den Füßen, dämpft Schritte und verträgt eine Fußbodenheizung. Kurz gesagt: Vinyl im Raum und eine geflieste oder gespachtelte Dusche passen gut zusammen. Vinyl bis in die Duschfläche hinein passt nicht.

Bestandsfliesen belegen statt abschlagen

Hinter dem Begriff verbergen sich vier Verfahren, und ihr Nutzen ist sehr verschieden.

Zweite Fliesenlage. Machbar an Wänden, aber nur in engen Grenzen. Voraussetzung: Beim Abklopfen klingt nichts hohl, und die Wand ist trocken. Die Grenze zieht das Gewicht. Eine Lage Feinsteinzeug samt Kleber wiegt etwa 27 Kilogramm pro Quadratmeter; alter Gipsputz trägt im ganzen Wandaufbau ungefähr 40. Mit zwei Lagen ist diese Grenze überschritten.

Spachtelmasse über den Altfliesen. Die häufigste Lösung in Renovierungen. Nach dem Anschleifen der Fliesen werden die Fugen geschlossen, dann wird eine Grundierung aufgetragen und die Beschichtung aufgezogen.

Tafel aus Acryl oder Verbund vor der alten Wand. Möglich bei ebener, trockener Wand. In der Dusche erst, wenn wir die vorhandene Abdichtung geprüft oder eine neue aufgebracht haben.

Fliesenlack und Klebefolie. Lack aus zwei Komponenten übersteht an trockenen Wänden ein paar Jahre, im Spritzbereich und am Boden weit weniger. Folie dient der Optik und hält kein Wasser ab.

Gemeinsam ist den vier Wegen, dass die alte Abdichtung bleibt. Was vor 1990 eingebaut wurde, hat unter dem Estrich manchmal nur eine Lage Bitumenpappe oder überhaupt keinen Schutz; Bäder aus den Neunzigern sind nach damaligem Stand abgedichtet. Solange nichts leckt, geht das gut. Kommt es doch zu einem Leck, sitzt der Schaden unsichtbar unter der neuen Schicht. Deshalb klopfen wir vor jedem Angebot die Flächen ab und messen, wie feucht der Untergrund ist. Welche Arbeiten sich im Rahmen einer Badrenovierung sinnvoll zusammenlegen lassen, zeigen wir Ihnen beim Termin mit Zahlen.

Alle Beläge im direkten Vergleich

Oberfläche Aufbau in mm Einsatz in der Dusche Lebensdauer in Jahren Preis je m², fertig
Spachtelbelag, Mikrozement 2–3 ja, Abdichtung darunter nötig 25–30 130–220 €
Feinsteinzeug großformatig 10–16 ja 25–30 95–215 €
Tafel aus Acryl, HPL oder Alu-Verbund 5–10 Rückwand, Abdichtung darunter 15–20 130–250 €
PVC-Wandpaneele 30–45 nicht geeignet 8–15 70–130 €
Dryback-Vinyl, verklebt 3–5 vor der Dusche ja 10–20 70–130 €
Altfliesen beschichtet oder verkleidet 2–16 nach Prüfung des Bestands wie der neue Belag je nach Methode

Über die Gesamtkosten sagt die letzte Spalte wenig. Ob das Bad vier oder neun Quadratmeter misst, macht bei gleichem Satz pro Quadratmeter schnell einige tausend Euro aus, und der Aufwand für den Untergrund schwankt mehr als der Belag. Die Spannen sind Richtwerte; fest wird Ihre Zahl mit dem Angebot nach dem kostenlosen Ersttermin. Aus welchen Posten sich eine Summe zusammensetzt, erläutert Badsanierung Kosten.

Ob sich eine durchgehende Fläche in einem kleinen Raum lohnt, etwa im Kammerbad oder in der Sanitärzelle, beantwortet kleines Bad.

Drei Fragen helfen bei der Auswahl mehr als jeder Vergleich von Mustern.

Wie viel Höhe steht zur Verfügung? Unter 10 Millimetern Türluft fallen Großformat und Paneele weg; es bleiben Spachtelbelag und Klebevinyl.

Wird die Dusche mit erneuert? Dann kommt die Abdichtung sowieso neu, und der Vorteil des Überklebens schrumpft auf die Hälfte. Entscheiden Sie dann nach dem Aussehen, nicht nach der Aufbauhöhe.

Wie lange soll das Bad halten? Wird die Wohnung in fünf Jahren verkauft, lohnt die günstige Variante. Wollen Sie in dem Bad alt werden, eher nicht; dann lohnt auch ein Blick auf ein barrierefreies Bad.

Oft ist eine Mischung die beste Lösung: gespachtelte Wände, wo die ruhige Fläche am stärksten wirkt, und großformatige Platten am Boden, der am meisten aushalten muss. Was sich bei einer solchen Teilsanierung sinnvoll zusammenfassen lässt, steht unter Bad modernisieren.

Welche Beläge wir einbauen und welche nicht

So kommen Sie in Dresden zu einem festen Preis

Wir arbeiten in ganz Dresden und im Umland, von Pieschen über Striesen bis nach Radebeul. Als Fachbetrieb für Badbau mit über 10 Jahren Erfahrung stellen wir Ihnen einen Ansprechpartner, der alle Gewerke koordiniert.

Vor Ort ermitteln wir die verfügbare Höhe, prüfen per Klopfprobe die Haftung der Altfliesen, messen die Feuchte und sagen Ihnen danach, welche Varianten für Ihr Bad infrage kommen. Danach erhalten Sie einen Festpreis mit Einzelpositionen, in dem die Abdichtung eigens ausgewiesen ist. Unwägbarkeiten, die erst beim Öffnen sichtbar werden, führen wir als Bedarfspositionen mit eigenem Preis auf. Der Ersttermin ist kostenlos, und die Rechnung trennt Lohn und Material, die Grundlage für den Abzug nach § 35a EStG im eigenen Haushalt.

Welcher Belag passt, hängt davon ab, was heute auf Wand und Boden liegt. Nennen Sie uns am Telefon unter 01579 2834996 die Größe des Bads, den heutigen Belag und ob auch die Dusche neu soll. Dann machen wir gleich einen Termin aus. Alternativ reichen ein paar Zeilen über das Formular auf dieser Seite.

Häufige Fragen

Was kann man im Bad statt Fliesen verwenden?

Sechs Lösungen sind ernst zu nehmen. Dazu zählen Spachtelbeläge wie Mikrozement, große Feinsteinzeugplatten, Kunststoffpaneele, Tafeln aus Acryl, HPL oder Alu-Verbund, Vinyl mit vollflächiger Verklebung sowie das Überarbeiten der alten Fliesen. Für den Duschbereich bleiben davon drei übrig. Ob es dicht bleibt, hängt nicht an der Oberfläche, sondern an der Abdichtung im Verbund nach DIN 18534. Die passende Lösung für Ihr Bad besprechen wir beim kostenlosen Ersttermin.

Welche Aufbauhöhe haben die Beläge ohne Fliesen?

Von 2 bis 45 Millimetern, abhängig vom Material. Am flachsten sind Spachtelbeläge mit 2 bis 3 Millimetern, danach folgt Klebevinyl mit 3 bis 5. Acryl- oder Verbundtafeln brauchen mit Kleber 5 bis 10, Großformatplatten 10 bis 16 Millimeter. Paneele auf Latten kommen auf 30 bis 45. Zum Vergleich: Eine normale Bodenfliese braucht mit Kleber etwa 15 Millimeter. Wie viel Platz Ihr Bad bietet, ermitteln wir beim Vor-Ort-Termin.

Wie teuer ist Mikrozement pro Quadratmeter?

Rechnen Sie mit 130 bis 220 Euro pro fertigem Quadratmeter einschließlich Mehrwertsteuer. Enthalten sind das Vorbereiten und Grundieren des Untergrunds, die Abdichtung der nassen Zonen, mehrere Spachtelgänge und die Schlussversiegelung. Gegenüber einer guten Standardfliese ist das teurer, denn der Belag entsteht von Hand und braucht lange Trockenpausen. Den Festpreis mit allen Positionen bekommen Sie nach dem kostenlosen Ersttermin.

Ist Vinyl als Bodenbelag im Bad geeignet?

Im Raum ja, im Duschbereich nicht. Klickware mit Holzfaserkern quillt, wenn Wasser stehen bleibt; bei Klickware mit Mineralkern läuft es durch die Verbindungen nach unten. Über einer Verbundabdichtung eignet sich nur Vinyl, das vollflächig verklebt ist und 2 bis 2,5 Millimeter misst. Auf dem Duschboden raten wir zu Feinsteinzeug oder Spachtelbelag; welche Kombination sich für Ihr Bad eignet, besprechen wir beim Termin.

Sind Kunststoffpaneele für die Badwand sinnvoll?

Außerhalb des Spritzbereichs ja, in der Dusche nein. Hinter Paneelen auf Latten bleibt ein drei bis vier Zentimeter breiter Spalt, in dem Feuchte unbemerkt stehen kann. Nach DIN 18534 ist mit dieser Bauweise keine Verbundabdichtung möglich. Im Gäste-WC ohne Dusche sind Paneele für 70 bis 130 Euro je Quadratmeter als Richtwert dagegen vertretbar; den Festpreis nennen wir nach dem Ersttermin.

Eignet sich eine Acryl- oder Alu-Verbundtafel als Duschrückwand?

Ja, sofern darunter eine Verbundabdichtung liegt; die Tafel ersetzt sie nicht. Mit 3 bis 6 Millimetern Materialstärke wird sie auf einen ebenen Untergrund geklebt, flächig oder in Raupen, und kommt so auf 5 bis 10 Millimeter Aufbau. Empfindlich sind die Silikonnähte an Rändern und Stößen, die als Wartungsfugen regelmäßig kontrolliert werden. Die Ebenheit Ihrer Wand prüfen wir beim Vor-Ort-Termin.

Dürfen neue Fliesen direkt auf die alten?

Häufig an Wänden, selten auf dem Boden, und immer erst nach einer Kontrolle. Die alten Fliesen müssen fest sitzen, also beim Klopfen satt klingen, und der Untergrund darf nicht feucht sein. Dann entscheidet das Gewicht: Feinsteinzeug wiegt mit Kleber etwa 27 Kilogramm pro Quadratmeter, alter Gipsputz trägt im gesamten Aufbau ungefähr 40. Ob Ihre Wand dafür reicht, prüfen wir vor Ort.

Was verlangt DIN 18534 unter einem fugenlosen Belag?

Eine Abdichtung im Verbund, die unmittelbar unter der Oberfläche sitzt. Duschwände zählen zur Klasse W1-I, ein schwellenloser Duschboden zu W2-I. Ausgeführt wird sie als Flüssigabdichtung oder Bahn, ergänzt um Dichtbänder in den Ecken und Manschetten an Rohren; an der Duschwand reicht sie wenigstens 20 Zentimeter höher als der oberste Wasseranschluss. Die Norm ist kein Gesetz, wir richten uns trotzdem bei jedem Belag danach.

Welche fliesenfreie Lösung hat die längste Lebensdauer?

Feinsteinzeug im Großformat: 25 bis 30 Jahre, genauso viel wie herkömmliche Fliesen. Spachtelbelag erreicht auf tragfähigem Grund ähnliche Werte, verlangt im Duschbereich aber nach drei bis fünf Jahren eine frische Versiegelung. Tafeln aus Acryl oder Verbund halten 15 bis 20 Jahre, Klebevinyl zehn bis 20, PVC-Paneele acht bis 15. Welcher Zeitraum für Sie zählt, besprechen wir beim Ersttermin.

Ist ein Bad ohne Fliesen schneller fertig als ein gefliestes?

Meist nicht, ein Spachtelbelag braucht sogar länger. Sechs bis zehn Arbeitstage sind dafür nötig, denn jede Schicht von der Grundierung bis zur Versiegelung muss erst trocknen. Großformat ist in drei bis fünf Tagen verlegt, Klebevinyl in zwei bis drei, eine Acryl-Rückwand an einem Tag. Zeit spart nur, wer den Abbruch umgeht, weil der Bestand bleiben kann. Den Ablauf für Ihr Bad legen wir mit dem Angebot fest.

Erfahrungen

Bewertungen bei Google

Hinter jedem Bad stehen über 10 Jahre Badbau in Dresden. Ob die Arbeit gepasst hat, entscheiden danach Kundinnen und Kunden mit ihrer Bewertung bei Google, und daran messen wir uns.

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Bemusterung für eine Badsanierung in Dresden: Fliesenmuster in Steinoptik, schwarze Wandarmatur und Musterfächer
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