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Badsanierung Schönfeld-Weißig: Einfamilienhaus aus den Sechzigerjahren
Badsanierung · Schönfeld-Weißig

Badsanierung in Dresden-Schönfeld-Weißig

Auf dem Schönfelder Hochland liegt das Bad oft in einem Eigenheim, das nach 1990 gebaut wurde, seltener in einem Bauernhof im Dorfkern. Für den ersten Besuch bei Ihnen zahlen Sie nichts.

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Was möchten Sie machen lassen?

Wählen Sie, was Ihrem Vorhaben am nächsten kommt. Die Einzelheiten klären wir im Gespräch.

Wie groß ist das Bad ungefähr?

Eine Schätzung genügt. Auf den halben Quadratmeter kommt es hier noch nicht an.

Was soll ins Bad?

Mehrere Antworten möglich.

Welche Anmutung schwebt Ihnen vor?

Nur als Richtung. Ausgesucht wird später in Ruhe.

Wann soll es losgehen?

Damit wir wissen, wie wir planen.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns und stimmen mit Ihnen den ersten Termin ab — bei Ihnen im Bad oder per Videocall, ganz wie Sie mögen.

Telefonnummer und E-Mail nutzen wir nur für Rückfragen und Ihr Angebot, nicht für Werbung.

Oder rufen Sie an: 01579 2834996, Mo–Fr 7–16:30 Uhr

Schönfeld-Weißig: Eigenheime der Neunziger und alte Höfe

Schönfeld-Weißig ist die östlichste Ortschaft Dresdens: 16 Ortsteile auf dem Schönfelder Hochland, 1994 aus neun Gemeinden gebildet und seit dem 1. Januar 1999 Teil der Stadt. Am 30.09.2026 lebten hier 12.683 Menschen, 1990 waren es 5.742. Gebaut wurde in der Zeit dazwischen vor allem eines: das Eigenheim.

In Weißig stammen 79 Prozent der Wohnungen aus den Jahren 1991 bis 2025, allein aus dem ersten Jahrzehnt davon 2.121. In Gönnsdorf/Pappritz sind es 71 Prozent, in Schönfeld/Schullwitz 35 Prozent. Daneben stehen alte Dorfkerne mit Bauernhöfen und Kirchen. Was ein neues Bad verlangt, hängt deshalb vor allem am Baujahr: Heizestrich hier, dicke Mauern dort.

Schichten unter der Fliese im Eigenheimbad

Hat das Bad eines Hauses aus den Neunzigern eine Fußbodenheizung, folgt der Boden über der Rohdecke fast immer derselben Schichtung, gleich wie groß der Raum ist. Von unten gelesen:

  • Rohdecke aus Beton, ringsum ein Randdämmstreifen als Bewegungsfuge
  • Wärme- und Trittschalldämmung, meist 30 bis 50 mm
  • Heizrohr mit 14 × 2 oder 16 × 2 mm, gehalten von einer Noppen- oder Systemplatte
  • Zementestrich, der das Rohr um mindestens 45 mm überdeckt
  • Kleberbett und Fliese, gemeinsam 12 bis 18 mm

Von der Decke bis zur Fliesenoberfläche kommen so 110 bis 140 mm zusammen. Dieses Maß entscheidet, welcher Ablauf hineinpasst. Ein üblicher Punktablauf verlangt 120 bis 150 mm, denn schon sein Ablaufkörper ist 90 bis 110 mm hoch. Auf dem Papier passt das häufig mit wenig Luft.

Schwierig macht es etwas anderes, nämlich der Inhalt des Estrichs: Heizschleifen, die seit dem Bau vor rund 30 Jahren niemand mehr gesehen hat.

Wo der Heizestrich keinen Schnitt verzeiht

Ein Bad soll wärmer sein als das Wohnzimmer, geplant wird es meist auf 24 statt 20 Grad. Also liegen die Rohre dichter, oft im Abstand von 10 cm, in Wohnräumen eher 15 bis 20 cm. Eine rohrfreie Stelle von der Größe eines Ablauftopfs findet sich auf wenigen Quadratmetern kaum.

Jeder Heizkreis führt als ununterbrochene Schleife vom Verteiler durch den Raum und wieder zurück. Wird er an einer Stelle gekappt, fällt der gesamte Kreis aus, nicht bloß ein kurzes Stück. Der Estrich verhält sich zwischen seinen Randfugen wie eine einzige Platte; beim Aufheizen wächst er auf 3 m um gut einen halben Millimeter. Eine Flickstelle hält diese Bewegung selten lange aus.

Wärmebild vor dem Angebot, nicht am Abbruchtag

Wie die Rohre laufen, klären wir auf einem von zwei Wegen. Der eine ist der Verlegeplan des Heizungsbauers; in der Ortschaft haben 85 bis 93 Prozent der Wohngebäude eine oder zwei Wohnungen, der Plan steckt also oft in den eigenen Bauunterlagen. Sicherer ist ein Wärmebild: Wir heizen den Kreis 30 bis 60 Minuten an, fotografieren den Boden mit der Kamera und zeichnen die Rohre auf 2 bis 3 cm genau auf den Fliesen an. All das liegt vor dem Angebot. Erst beim Abbruch nachzusehen, wäre ein Glücksspiel.

Flache Duschen, bei denen der Heizkreis heil bleibt

Flache Duschwanne, aufgesetzt. Sie ruht auf dem Estrich, der Einstieg bleibt bei 25 bis 35 mm. Ihr Abfluss führt seitlich in eine Vorwand, eine vorgebaute Installationsebene; aufgestemmt wird nichts. Die Heizrohre bleiben heil, Trockenzeiten fallen weg.

Wandablauf mit leicht angehobenem Boden. In der Vorwand belegt der Ablauf rund 70 mm, im Boden genügen 70 bis 100 mm Aufbau. Eine Gefälleplatte über dem alten Estrich führt das Wasser zur Wand, die übrige Fläche wird angeglichen. Schwellenlos bleibt es trotzdem, nur die Raumhöhe sinkt um 2 bis 3 cm. Begrenzend wirkt die Tür: Das Blatt kann man kürzen, die Zarge kaum.

Flacher Bodenablauf am Rand. Er braucht 65 bis 90 mm Einbauhöhe bei 95 bis 120 mm Aufbau und geht nur, wo die Wärmebildaufnahme einen rohrfreien Streifen erkennen lässt, gewöhnlich entlang der Wand. Diese Variante passt am seltensten. Ob sie bei Ihnen infrage kommt, wissen Sie vor dem Angebot.

Neuer Heizestrich bedeutet Wochen ohne Bad

Liegt der Wunschablauf in der Mitte oder wandern Wände, muss der alte Estrich weichen: Er wird bis zur Rohdecke abgetragen, mit ihm der Heizkreis. Für den neuen gibt die Norm Fristen vor, erst 21 Tage Trockenzeit, dann ein Funktionsheizen, das drei Tage mit 25 Grad Vorlauf beginnt und mindestens vier Tage bei voller Auslegungstemperatur weiterläuft. Die Fliese folgt, sobald eine Messung ausreichend geringe Restfeuchte zeigt. Rund vier bis sechs Wochen ruht so die Baustelle.

Das neue Rohr steht unter Prüfdruck, solange der Estrich eingebracht wird; eine Beschädigung zeigt das Manometer sofort, nicht erst ein Wasserfleck Jahre später. Ob der Heizkreisverteiler noch einen freien Anschluss hat, sehen wir vorher nach. Fragen muss im eigenen Haus niemand. Überlegen sollten Sie nur, wo Sie in diesen Wochen duschen.

Handtuchwärmer an einer Niedertemperaturheizung

Das Wasser einer Fußbodenheizung kommt mit nur 35 bis 40 Grad im Kreis an. Ein Handtuchheizkörper an diesem Kreis leistet dann bloß 20 bis 25 Prozent der Wärme, mit der sein Datenblatt bei 75 Grad rechnet. Abhilfe schafft ein Modell für niedrige Vorlauftemperaturen oder ein elektrischer Heizstab, der einen eigenen abgesicherten Stromkreis bekommt. Zum Wasser: Weißig erhält mittelhartes Wasser; Kalk wird an Armaturen sichtbar, eine Enthärtung ist meist nicht nötig.

Alte Höfe in Pappritz und Schönfeld

Anders liegen die Dinge in den Dorfkernen. Am Dorfteich in Pappritz stehen acht alte Bauernhöfe, einige aus dem 16. Jahrhundert, darunter ein Wohnstallhaus von 1712; in Schönfeld bilden Schloss und Kirche den Kern. Ein Bad kam in solche Häuser in der Regel erst nachträglich. Dicke Mauern, Feuchte im Sockel und niedrige Decken prüfen wir dort vor Ort. Trägt eine Holzbalkendecke den Boden, sorgt eine elektrische Heizmatte für warme Füße: 3 bis 4 mm dick, 100 bis 160 Watt je m², im Fliesenkleber verlegt, an einem eigenen Stromkreis mit Fehlerstromschutz.

Wann in Schönfeld-Weißig eine Behörde mitredet

Ein Bad im Inneren eines Hauses braucht in Schönfeld-Weißig in der Regel keine Genehmigung. Zwei Ausnahmen sehen wir uns vor dem Angebot an. Die erste ist eine städtebauliche Erhaltungssatzung nach § 172 BauGB: Dresden hat eine für historische Dorfkerne, und ob sie Ihre Adresse erfasst, prüfen wir. Wo sie gilt, sind Eingriffe an Fassade, Fenstern oder Wohnungszuschnitt genehmigungspflichtig; ein Bad im Inneren ist es in der Regel nicht. Ausnahme Nummer zwei: der Denkmalschutz.

Denkmalschutz in den alten Dorfkernen

Der Dorfkern von Pappritz steht samt Brunnenhaus als Kulturdenkmal unter Schutz. Auch für Weißig und Schönfeld führt die Denkmalliste Einträge. Bei einem Eigenheim aus den Neunzigern stellt sich die Frage kaum, bei einem alten Hof am Dorfteich dagegen schon. Ob Ihr Haus eingetragen ist, sehen wir vor der Planung nach.

Für ein eingetragenes Haus gilt § 12 Abs. 1 Sächsisches Denkmalschutzgesetz: Wer ein Kulturdenkmal instand setzt oder verändert, braucht eine Genehmigung der Denkmalschutzbehörde, auch im Inneren. Ein jüngeres Bad ist selten selbst geschützt, historische Türen, Dielen oder Treppen eher. Zuständig ist in Dresden das Amt für Kultur und Denkmalschutz; mit ihm stimmen wir die Arbeiten vor Beginn ab. Ohne diese Abstimmung gibt es auch keine Bescheinigung für §§ 7i und 10f EStG. Dieser Steuerweg gilt für dieselben Kosten anstelle von § 35a EStG, nicht daneben (Stand Oktober 2026).

Elektrische Heizmatte auf dem Boden, bevor Kleber und Fliesen darüber kommen

Was eine Badsanierung in Schönfeld-Weißig kostet

Rund 13.500 bis 22.500 Euro kostet in Dresden ein Komplettbad mit 6 bis 8 m², eine Dusche ohne Schwelle anstelle der Wanne 3.500 bis 8.000 Euro. Im Haus aus den Neunzigern entscheidet vor allem der Boden. Kann der Heizestrich bleiben, entfallen der größte Einzelposten und die lange Trocknungspause; ist ein neuer fällig, sind 2.500 bis 5.500 Euro zusätzlich einzuplanen. Diese Zahlen dienen zur Orientierung; bindend ist erst unser schriftlicher Festpreis, der auf den kostenlosen Ersttermin folgt.

Die einzelnen Posten erklärt Badsanierung Kosten; welche Arbeit auf welche folgt, zeigt der Ablauf einer Badsanierung. Der Ortskern von Weißig liegt an der B 6, über Bühlau rund 15 Minuten von der Innenstadt. Wir sind in allen 16 Ortsteilen tätig, von Pappritz bis Eschdorf, und ebenso in den Nachbargebieten Weißer Hirsch-Bühlau, Loschwitz-Pillnitz und Pirna.

Der erste Termin in Schönfeld-Weißig

Wenn Sie uns unter 01579 2834996 anrufen, fragen wir nach dem Baujahr Ihres Hauses und danach, ob der Badboden beheizt ist. Danach packen wir ein, was der Termin braucht, beim Eigenheim die Wärmebildkamera, beim alten Hof ein Messgerät für die Feuchte in Mauer und Sockel. Steht der Container nicht auf dem Grundstück, beantragen wir die Sondernutzung beim Straßen- und Tiefbauamt. Der Besuch kostet Sie nichts.

Die Maße aller drei Duschlösungen vergleicht bodengleiche Dusche, Holzbalken und dicke Mauern behandelt Bad im Altbau. Lohn und Material trennt die Schlussrechnung. Vom Lohnanteil ziehen Sie 20 Prozent direkt von Ihrer Steuerschuld ab (§ 35a EStG, Stand Oktober 2026), im Jahr bis 1.200 Euro, wenn Sie das Haus selbst bewohnen und überweisen.

Häufige Fragen

Was kostet eine Badsanierung in Schönfeld-Weißig?

Ein 6 bis 8 m² großes Komplettbad kostet in Dresden in der Regel 13.500 bis 22.500 Euro, der Ersatz der Wanne durch eine Dusche ohne Schwelle 3.500 bis 8.000 Euro. In Häusern aus den Neunzigern zählt vor allem der Boden: Muss der Heizestrich samt Heizkreis erneuert werden, erhöht sich die Summe um 2.500 bis 5.500 Euro, und die Trocknung dauert Wochen. Verbindlich ist erst unser schriftlicher Festpreis nach dem Ersttermin, der Sie nichts kostet.

Darf für einen Bodenablauf in den beheizten Estrich gesägt werden?

Nur, wenn die Lage der Rohre bekannt ist. Weil Bäder auf höhere Raumtemperaturen ausgelegt werden, liegen die Heizrohre dort oft nur 10 cm auseinander. Jeder Kreis ist eine durchgehende Schleife, ein einziger Treffer setzt ihn ganz außer Betrieb. Deshalb machen wir die Rohre beim Termin vor Ort sichtbar; danach wissen Sie, ob nahe der Wand noch Platz für einen flachen Ablauf bleibt.

Braucht ein neues Bad in Schönfeld-Weißig eine Genehmigung?

In der Regel nicht, solange Fassade, Fenster und Wohnungszuschnitt unverändert bleiben. Anders ist es bei einem Kulturdenkmal, etwa einem Hof im Dorfkern von Pappritz: Nach § 12 Abs. 1 Sächsisches Denkmalschutzgesetz brauchen dann auch Arbeiten im Inneren eine Genehmigung, in Dresden über das Amt für Kultur und Denkmalschutz. Ob Ihr Haus betroffen ist, prüfen wir vor dem Angebot.

Wohin kommt bei einer Badsanierung in Schönfeld-Weißig der Container?

Bei Ein- und Zweifamilienhäusern mit eigener Zufahrt passt er meist auf das Grundstück. Ist dort kein Platz, muss er auf Gehweg oder Straße; dafür braucht es eine Sondernutzung beim Straßen- und Tiefbauamt, die wir beantragen. Kleine Mengen Bauschutt nehmen in Dresden die Wertstoffhöfe Reick und Friedrichstadt an. Den Stellplatz legen wir beim ersten Termin gemeinsam fest.

Gibt es in Schönfeld-Weißig Zuschüsse für ein barrierearmes Bad?

Ja, unter Bedingungen und ohne Gewähr. Bei einem Pflegegrad kann die Pflegekasse jede Maßnahme mit höchstens 4.180 Euro bezuschussen (§ 40 Abs. 4 SGB XI); entschieden wird im Einzelfall (Stand Oktober 2026). Infrage kommen auch die FRL Wohnraumanpassung der SAB mit höchstens 4.000 Euro und das Programm Wohnungsanpassung der Stadt Dresden mit 75 Prozent, höchstens 3.835 Euro, ab 60 oder mit Schwerbehinderung. Zuerst die Pflegekasse beantragen, alles vor dem Auftrag.

Um wie viel verlängert ein neuer Heizestrich die Bauzeit?

Planen Sie zusätzlich vier bis sechs Wochen ein. Frischer Zementestrich trocknet 21 Tage, ehe er beheizt werden darf; anschließend läuft das Funktionsheizen, zunächst drei Tage mit 25 Grad, dann wenigstens vier Tage mit voller Auslegungstemperatur. Fliesen kommen erst, wenn die Messung der Restfeuchte stimmt. Schnellestrich verkürzt die Pause deutlich, kostet aber mehr. Was sich bei Ihnen lohnt, besprechen wir beim ersten Termin.

Erfahrungen

Bewertungen bei Google

Hinter jedem Bad stehen über 10 Jahre Badbau in Dresden. Ob die Arbeit gepasst hat, entscheiden danach Kundinnen und Kunden mit ihrer Bewertung bei Google, und daran messen wir uns.

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