Loschwitz-Pillnitz begleitet das rechte Elbufer vom Blauen Wunder flussaufwärts bis Pillnitz, das rund 15 Kilometer von der Innenstadt entfernt liegt. Das Gelände reicht von 107 bis 260 Meter Höhe. Am 30. September 2026 wohnten hier 8.953 Menschen. In Loschwitz/Wachwitz sind 76 % der Wohngebäude Häuser mit ein oder zwei Wohnungen, in Hosterwitz/Pillnitz sogar 84 %. Geprägt wird der Ortsteil also von Häusern, nicht von Mietblöcken.
Gebaut wurde hier über mehrere Jahrhunderte. An den Hängen stehen Villen und die Elbschlösser Albrechtsberg, Lingnerschloss und Eckberg; in Wachwitz wuchsen die Villen im 19. Jahrhundert auf früheren Weinbergen. Am Fluss blieben die Dorfkerne von Wachwitz, Hosterwitz und Pillnitz erhalten, darunter ein Fischerhaus in Fachwerk an der August-Böckstiegel-Straße aus dem 18. Jahrhundert. In Altwachwitz und im Wachwitzgrund stehen zwei Umgebindehäuser, bei denen ein Holzgerüst um die Blockstube das Obergeschoss trägt. Je nach Stadtteil stammen 25 bis 30 % der Wohnungen aus der Zeit ab 1991.
Für Loschwitz, Wachwitz und Pillnitz gibt es eigene Listen der Kulturdenkmale, dazu kommt das Denkmalschutzgebiet Elbhänge. Am Kulturdenkmal braucht auch eine Arbeit im Inneren die Genehmigung der Denkmalschutzbehörde, in Dresden des Amts für Kultur und Denkmalschutz (§ 12 Abs. 1 SächsDSchG). Wir stimmen sie vor Beginn ab. Ohne diese Abstimmung gibt es auch keine Steuerbescheinigung nach §§ 7i/10f EStG; sie gilt anstelle des Bonus nach § 35a, nicht zusätzlich. Welche Regeln für Ihr Haus gelten, stellen wir vor der Bestellung fest.



