Vom Treppenhaus zum Container: Material und Schutt
In den Hochhäusern von Neuleuben fährt ein Aufzug, das erleichtert Anlieferung und
Abtransport. Wo es keinen gibt, geht alles über die Treppe. Vorher schützen wir Stufen,
Geländer und Ecken mit Vlies und Kantenprofilen; das Schleppen ist schon eingepreist.
Muss der Container auf Gehweg oder Straße stehen, braucht er eine Sondernutzungserlaubnis.
Zuständig ist in Dresden das Straßen- und Tiefbauamt, Sachgebiet Straßenverwaltung, auf
Grundlage der Sondernutzungssatzung vom 06.10.2005; die Gebühr richtet sich nach Art, Ort und
Zeitraum. Den Antrag stellen wir, den Stellplatz klären wir schon im ersten Gespräch, damit
genug Vorlauf bleibt.
Wo am Straßenrand längs geparkt wird, kann für die Anlieferung zusätzlich ein Halteverbot
nötig werden, auch das bereiten wir vor. Bei Ein- und Mehrfamilienhäusern, wie sie gerade in
Großzschachwitz verbreitet sind, lässt sich der Container auf dem Grundstück abstellen, sofern
Einfahrt und Fläche reichen. Dann entfällt die Sondernutzung.
Kleine Mengen mineralischen Bauschutts nimmt der Wertstoffhof Reick an der
Georg-Mehrtens-Straße 1 an, die Mengen sind dort auf Haushalte ausgelegt. Den Schutt eines
ganzen Bads, nach Erfahrungswert rund 1,5 bis 3 Tonnen, bei einer betonierten Zelle eher 4 bis
5, entsorgen wir über einen Fachbetrieb.
Im Mehrfamilienhaus melden wir Bauzeit und Wasserabsperrungen rechtzeitig bei Verwaltung
oder Genossenschaft an. Ein Zettel im Hausflur nennt die Tage ohne Wasser und die lauten
Arbeitstage. Ob die Eigentümergemeinschaft vorher abstimmen muss, beantwortet
Bad in der Eigentumswohnung.